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"... und dann ist nichts mehr freundlich." Über die Kunst zu(m) Leben: Aspekte des Copings am Beispiel der Tagebuchaufzeichnungen einer Krebserkrankun

"... und dann ist nichts mehr freundlich." Über die Kunst zu(m) Leben: Aspekte des Copings am Beispiel der Tagebuchaufzeichnungen einer Krebserkrankun

Paperback

General Sociology

ISBN10: 3656242291
ISBN13: 9783656242291
Publisher: Grin Verlag
Published: Jul 27 2012
Pages: 80
Weight: 0.25
Height: 0.19 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 2,0, Evangelische Hochschule Darmstadt, ehem. Evangelische Fachhochschule Darmstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Sich selbst im Fallen zu begreifen ... sich fallen zu lassen ist schwer (Christoph Schlingensief) Um wen und worum geht es? Christoph Schlingensief ist bekannter Film-, Theater- und Opernregisseur, Aktions- und Installationskünstler. An einem Dienstag, am 22. Januar 2008, wird bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert. [...] [...] Nun, wie geht man mit so einer Diagnose um, mit einer Diagnose, die das ganze bisherige Leben auf den Kopf stellt? Wie eine solche Nachricht verdauen? Um an dieser Nachricht nicht zu ersticken, verdaut Christoph Schlingensief das, was ihn zu überwältigen droht sprechender- bzw. schreibenderweise. Meine Gedanken aufzuzeichnen[...], so erklärt er gleich zu Beginn, [...] hat mir jedenfalls sehr geholfen, das Schlimmste, was ich je erlebt habe, zu verarbeiten und mich gegen den Verlust meiner Autonomie zu wehren. [...] [...] Im Laufe dieser Arbeit möchte ich aufzeigen, wie er mit seiner Wut, seinem Trotz, seiner Trauer, seinen Ängsten, seiner Verzweiflung, seiner Ohnmacht, seiner Zuversicht, seiner Liebe, seiner Versöhnung, seinem Humor und schlie lich mit seiner unbändigen Lebenslust, die durch seine Erkrankung massiv bedroht wird, umgeht. Schritt für Schritt möchte ich das gesamte seelische Auf und Ab, welches ihn während seiner Krankheit rüttelt, umher wirbelt, quält und zeitweise droht zu zerrei en, begleiten und dabei erfahrbar machen, wie Schlingensief diesen Supergau zu etwas Ertragbarem macht.[...] [...] Schildere und reflektiere ich schlie lich die Bewältigungsstrategien die Christoph Schlingensief im Laufe seiner Krebserkrankung bewusst oder unbewusst anwendet, werde ich immer auch das entsprechende Krankheitsstadium im Auge behalten, in dem er sich jeweils befindet und abschlie end darauf eingehen, was die Wissenschaft im Zus

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