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Bürgerliches Eigentum und globaler Süden

Bürgerliches Eigentum und globaler Süden

Paperback

Economics

ISBN10: 3347737806
ISBN13: 9783347737808
Publisher: Tredition Gmbh
Published: Dec 26 2021
Pages: 588
Weight: 1.27
Height: 1.19 Width: 5.00 Depth: 8.00
Language: German
Weshalb ist der Süden - vulgo Dritte Welt oder Entwicklungsländer - arm? Und weshalb ist der Norden - vulgo Erste Welt oder Industrieländer - reich? Und zwar unabhängig von den sich wandelnden politischen Verhältnissen seit Ende des 19. Jahrhunderts und unabhängig von den unterschiedlichen, sich abwechselnden politischen Regimes im Norden, als auch im Süden? Wie funktioniert die Weltwirtschaft im Kapitalismus und wie setzt sie sich notfalls auch gegen den Willen der politischen Akteure am Weltmarkt durch? Sozusagen mit einer unsichtbaren Hand des Marktes, um einen Begriff von Adam Smith zu gebrauchen? Auf gut 500 Seiten werden sorgfältig die wichtigsten Zusammenhänge zwischen Nord und Süd aufgedeckt, um letztlich zu einem ernüchternden Schluss zu kommen: Selbst in der theoretisch besten politischen Welt bleibt der Süden im Vergleich zum Norden arm. Es sind die bürgerlichen Eigentums- und Produktionsverhältnisse, die Nord und Süd aneinanderschwei en. Und zwar in einer in jeder Hinsicht ungleichen Rollenverteilung, die sich keineswegs auf die Usancen des Handels und dessen Terms of trade beschränken. in paar Kapitel dieses Buches beschäftigen sich somit ziemlich ausführlich mit Theorie. Die Theorie ist hier aber nie Endzweck, sondern nur insofern zu besprechen, als es darum geht, die Welt von heute mit all ihren Offensichtlichkeiten besser zu verstehen. Oder anders gesagt: Es geht gerade darum, das Offensichtliche auf nicht gleich sichtbare ökonomische Kräfte zurückzuführen und damit zu entschlüsseln. Der Text ist immer wieder mit empirischen Beobachtungen durchsetzt. Indes sind die Beobachtungen nicht einfach nur Impressionen, sondern Zahlen, die sich zueinander in ein Verhältnis setzen lassen. Die gewählten Indices basieren auf sorgfältig aufbereiteten Daten, etwa von The World Bank, Bank for International Settlements, Penn World Table und The Observatory of Economic Complexity - um nur die wichtigsten Quellen zu nennen. Auf dieser Basis können wir die

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