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Cardenio und Celinde

Cardenio und Celinde

Paperback

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ISBN10: 384301809X
ISBN13: 9783843018098
Publisher: Henricus - Edition Deutsche Klassik Gmbh, Ber
Published: Jun 19 2013
Pages: 78
Weight: 0.25
Height: 0.19 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Andreas Gryphius: Cardenio und Celinde Die keusche Olympia wendet sich ab von dem allzu ungestümen jungen Spanier Cardenio, der wiederum tröstet sich mit der leichter zu habenden Celinde, nachdem er ihren Liebhaber aus dem Wege räumt. Doch erträgt er nicht, dass Olympia auf Lysanders Werben eingeht und beschlie t, sich an ihm zu rächen. Verhängnisvoll und leidenschaftlich kommt alles ganz anders. Ungewöhnlich für die Zeit lä t Gryphius Figuren niederen Standes auftreten und bedient sich einer eher volkstümlichen Sprache. Cardenio und Celinde sind in diesem Sinne Vorläufer des bürgerlichen Trauerspiels. Entstanden wahrscheinlich um 1650. Erstdruck in: Deutscher Gedichte Erster Theil, fünfter Band, Breslau (Lischke), 1657. Früheste nachweisbare Aufführung 1661, Elisabethanum, Breslau. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2013. Textgrundlage ist die Ausgabe: Andreas Gryphius: Cardenio und Celinde Oder Unglücklich Verliebete. Herausgegeben von Ralf Tarot, Stuttgart: Philipp Reclam jun., 1968 [Universal- Bibliothek Nr. 8532]. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Peter Paul Rubens, Venus, Cupid, Bacchus und Ceres (Ausschnitt), 1612. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über den Autor: 1616 wird Andreas Gryphius in die Wirren des Drei igjährigen Krieges in Glogau in Schlesien hineingeboren. Während seines Studiums lernt er die liberale, florierende Handelsstadt Danzig und das empirische Weltbild Galileis und Keplers kennen. 1637 nimmt er sechs Jahre währende Studien an der damals hochmodernen Universität in Leiden auf und veröffentlicht fünf Gedichtsammlungen, die ihm ersten Ruhm einbringen. Gegen Ende des Krieges kehrt er von einer ausgedehnten Studienreise nach Frankreich und Italien nach Schlesien zurück. 1664 stirbt Andr

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