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Wirtschaftspolitische Motive der EU und der USA im Rahmen von TTIP

Wirtschaftspolitische Motive der EU und der USA im Rahmen von TTIP

Paperback

General Political Science

ISBN10: 3668724806
ISBN13: 9783668724808
Publisher: Grin Verlag
Published: Jun 28 2018
Pages: 40
Weight: 0.14
Height: 0.10 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Int. Organisationen u. Verbände, Note: 2.0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Institut für politische Wissenschaft und Soziologie), Veranstaltung: Europas Rolle in der Welt, Sprache: Deutsch, Abstract: NAFTA, GAFTA, Mercosur, ASEAN-Freihandelszone - die Welthandelsordnung scheint zunehmend ein Agglomerat von Abkürzungen zu sein. Hinter den Buchstabenreihen verbergen sich Freihandelsabkommen, auch Mega-Regionals genannt. Vereinfacht formuliert, verfolgen solche Freihandelszonen das Ziel, Handelshemmnisse unter den Mitgliedsstaaten weitgehend aufzulösen und somit gemeinsamen Handel zu erleichtern und zu intensivieren. Auch die EU und die USA haben sich zu Beginn der 2010er-Jahre das Ziel gesteckt, eine transatlantische Freihandelszone zu implementieren, um die wirtschaftlichen Verflechtungen zu auszubauen und dadurch Wirtschaftswachstum vor allem innerhalb der Freihandelszone zu generieren. Das Transatlantic Trade and Investment Partnership bzw. die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) würde - einmal implementiert - die weltweit grö te Freihandelszone bilden. Doch welche Motive waren für die politischen Administrationen der EU bzw. der USA so wichtig, dass sie trotz gro em zivilgesellschaftlichem Protest solange an einer Einführung einer Freihandelszone festhielten? War es tatsächlich nur die Absicht, den transatlantischen Handel zu intensivieren oder waren auch andere Motive ausschlaggebend für den scheinbar unumstö lichen Willen TTIP zu ratifizieren? Während TTIP-Verhandler vor allem ökonomische Wachstumseffekte, die durch TTIP entstehen würden, hervorheben, betonen zahlreiche Wissenschaftler, dass TTIP des Weiteren auch als geostrategisches Instrument anzusehen ist. Mit dem TTIP Abkommen soll die Vormachtstellung des Westens in der Welt für die Zukunft gesichert werden. Diese undurchsichtige Motivlage ist Ausgangspunkt dieser Seminarar

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