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Emotionalisierende Sprache in Zeitungen: Inwiefern eignet sich die Berlin Affective Word List Reloaded für einen Nachweis der Unterschiede zwischen BI

Emotionalisierende Sprache in Zeitungen: Inwiefern eignet sich die Berlin Affective Word List Reloaded für einen Nachweis der Unterschiede zwischen BI

Paperback

General Reference

ISBN10: 3346670937
ISBN13: 9783346670939
Publisher: Grin Verlag
Published: Oct 7 2022
Pages: 24
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Bergische Universität Wuppertal, Sprache: Deutsch, Abstract: Es ist keine neue Annahme, dass Boulevardzeitungen wie die BILD auf eine andere Art und Weise kommunizieren, als es andere Tages- oder Wochenzeitungen tun. Wenn scheinbar klar ist, dass und wieso Boulevardmedien wie die BILD anders kommunizieren die Frankfurter Allgemeine Zeitung, dann sollte sich dies theoretisch auch sprachwissenschaftlich nachweisen lassen. Die Arbeit wird versuchen, mithilfe der Berlin Affective Word List (BAWL), einer Datenbank von deutschen Wörtern mit wissenschaftlich fundierten Einstufungen bezüglich emotionaler Werte, einen solchen Nachweis zu liefern. Hierbei werden Online-Artikel, bei denen davon auszugehen ist, dass sie generell der Linie ihrer Muttermedien folgen, verglichen, die zum stark polarisierenden Thema der Silvesternacht 2015/2016 in Köln berichteten. Es werden auftretende Probleme bei der Verwendung des Werkzeugs festgehalten und versucht, die allgemeine Leitfrage zu beantworten: Inwiefern eignet sich die Berlin Affective Word List Reloaded (mit dieser Fassung wird gearbeitet) für einen Nachweis der Unterschiede zwischen BILD-Zeitung und anderen deutschen Zeitungen? Au erdem sollen währenddessen zwei zuvor aufgestellte Thesen überprüft werden: Aufgrund der extremen und kreativen Wortwahl auf Seiten der Boulevardmedien ist es möglich, dass eine akkurate Repräsentation der Emotionalisierung durch fehlende Übereinstimmungen mit dem Werkzeug erschwert wird. Da sog. Qualitätsmedien eine weniger emotionalisierende und konventionell gemä igtere Wortwahl zeigen, die jedoch dem Thema entsprechend auch zu einem gewissen Grad emotionalisiert, könnten sie letztlich als emotionalisierender identifiziert werden als die Boulevardmedien.

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