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Freiheit und Rechtsgut: Zur neuen Legitimierung der personalen Rechtsgutslehre im Rahmen der negativen Freiheit

Freiheit und Rechtsgut: Zur neuen Legitimierung der personalen Rechtsgutslehre im Rahmen der negativen Freiheit

Hardcover

Series: Frankfurter Kriminalwissenschaftliche Studien, Book 171

AccountingGeneral Law

ISBN10: 3631916191
ISBN13: 9783631916193
Publisher: Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der W
Published: Mar 28 2024
Pages: 222
Weight: 0.92
Height: 0.56 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Das akademische Potenzial des Rechtsgüterbegriffs, der sich seit dem Aufkommen der Risikogesellschaft in einer Krise befindet, mag im digitalen Zeitalter gänzlich verloren gegangen sein. Doch die angloamerikanische politische Freiheitsphilosophie hat sich als unerwarteter Verbündeter zur Unterstützung seiner These erwiesen. So wie die personale Rechtsgutslehre in den 1990er Jahren als Reaktion auf Joel Feinbergs Neuinterpretation des Schadensprinzips, einer getreuen Wiederherstellung des klassischen Liberalismus von John Stuart Mill, wieder an Bedeutung gewann, könnte die frische Definition der negativen Freiheit, die aus dem neo-römischen Republikanismus von Philip Pettit stammt, einen Durchbruch für die heutige Krise der Rechtsgutslehre bedeuten. So wie das Konzept der negativen Freiheit ein ewiges Licht in der politischen Philosophie ist, so ist der Wert des liberalen Strafrechts, auch wenn es sich nicht auf die utilitaristische Tradition stützt, hinter dem Schutzschild des personalen Rechtsgutsbegriffs immer für eine neue Debatte bereit.

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