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Das Grauen im konstruierten Erzähltext: Zu E.T.A Hoffmanns "Nachtstücken"

Das Grauen im konstruierten Erzähltext: Zu E.T.A Hoffmanns "Nachtstücken"

Paperback

GermanLiterary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3656269246
ISBN13: 9783656269243
Publisher: Grin Verlag
Published: Sep 12 2012
Pages: 126
Weight: 0.38
Height: 0.30 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Masterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Literatur, Werke, Note: 5.5 (aus 6), Universität Zürich (Deutsches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Unheimliche wird in dieser Arbeit für einmal als eines verstanden, das nicht nur in den Motiven und Themen, sondern vorwiegend in der hoffmannschen Poetik verankert ist. Von der Analyse soll keines der Nachtstücke ausgeschlossen werden, die konsequente Einheit des Zyklus lässt sich an einer Untersuchung des Unheimlichen gleichsam en passant aufzeigen. Der Autor Hoffmann liefert selbst bezüglich des Fantastischen und Unheimlichen in seinen Erzählungen reiche poetologische Hinweise, welche sich weit aufschlussreicher als die Theorien über das literarische Fantastische anderer Autoren auf seine Erzähltexte anwenden lassen. Ausgehend von der Annahme, dass alleinig der Text einer Erzählung die schauerliche Wirkung übertragen und beim Leser entstehen lassen kann, soll darauf eine detaillierte textuelle Analyse, die jeweils bei den beiden von der Forschung am eklatantesten gemiedenen Novellen Ignaz Denner und Das Gelübde ansetzt, der Frage nachgehen, wo das Unheimliche im Erzähltext manifest wird, was genau uns denn in diesen Geschichten erschauern macht und welche sprachlichen Mittel der Zeit-, Figuren- und Raumgestaltung entscheidend dazu beitragen. Sicherlich trifft man dabei in allen Nachtstücken auf grelle Schauerelemente. Sie drehen sich beständig um Wahnsinn, Selbstmord, Totschlag, Satanismus, Revenants, dunkle Schlösser, Automate und Trugbilder. Ihre wahrlich beängstigende Wirkung jedoch, das zeigt der dritte Teil der Arbeit, entsteht im Wesentlichen durch die genannten Erzähltechniken - die perspektivische, den Leser in extremer Nähe zu den Figuren haltende Erzählweise, ein stetes, über Beglaubigungsstrategien bewirktes In-die-Irre-Führen desselben, durch Brüche, die bei gleichzeitiger Verrätselung und Illusionsaufrechterhaltung, die Ironie, die Gemachtheit und die Inszeni

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