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Hat die Geschichte keinen Sinn? Ernst Blochs Teleologie-Konzept. Eine Analyse der gelehrten Hoffnung und erweiterten Teleologie

Hat die Geschichte keinen Sinn? Ernst Blochs Teleologie-Konzept. Eine Analyse der gelehrten Hoffnung und erweiterten Teleologie

Paperback

Philosophy

ISBN10: 3346887995
ISBN13: 9783346887993
Publisher: Grin Verlag
Published: Jun 4 2023
Pages: 38
Weight: 0.14
Height: 0.09 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist es, die einzigartige Perspektive von Ernst Blochs Philosophie auf Hoffnung und Teleologie zu untersuchen. Wir werden untersuchen, wie Bloch eine belehrte Hoffnung vorschlägt, die sich in docta spes, eine gelehrte Hoffnung, verwandelt und eine erweiterte Teleologie darstellt, die sich von starren schematischen Vorstellungen von Zweck-Ursachen und Wirkungs-Zwecken löst. Während konventionelle Teleologie zuverlässige Zusammenhänge zwischen Ursachen und Wirkungen voraussetzt, argumentiert Bloch für eine Version der Teleologie, die eng mit seiner Theorie der gelehrten Hoffnung verbunden ist und diese veränderte Teleologie durch seine Philosophie zieht. Wir werden die Unterschiede zwischen der gelehrten Hoffnung und der unaufgeklärten Hoffnung, die oft zu Enttäuschung führt, klären und tiefer in Blochs teleologischen Ansatz in der Philosophie eintauchen. Wie weit denkt der Mensch? Bloch denkt so weit wie möglich. Tun das nicht alle? Wohl kaum. Denn nicht jedem Menschen ist es vergönnt, aus dem Nicht ein Etwas zu machen, das Dunkel zu erhellen, Hoffnung statt Verzweiflung zu stiften. Was solches mit Teleologie zu tun haben soll? Nun, Hoffnung und Teleologie sind fast das Gleiche, aber nur fast. Denn Hoffnung kann auch unaufgeklärt daherkommen: Hoffen und Harren hält manchen zum Narren!. Hoffnung kann in die Irre führen, täuschen und enttäuschen. Die Hoffnung muss enttäuschbar sein können, sonst wäre sie Zuversicht, sagte Bloch in einem seiner Tübinger Seminare (ca. 1966). - Was für die Teleologie nicht zutrifft, zumindest nicht für die herkömmliche. In ihr gibt es stets verlässliche, d.h. zweckvolle bzw. zielführende Zusammenhänge zwischen Ursachen und Wirkungen. Woraus folgt, dass Hoffnung und Teleologie nicht ohne Weiteres kompatibel sind. - Anders verhält es sich, wenn die Hoffnung zu einer belehrten wi

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