• Open Daily: 10am - 10pm
    Alley-side Pickup: 10am - 7pm

    3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
    612-822-4611

Open Daily: 10am - 10pm | Alley-side Pickup: 10am - 7pm
3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
612-822-4611
Henri Bergson, Materie und Gedächtnis. Über die Reziprozität der Bilder bei der Wahrnehmung

Henri Bergson, Materie und Gedächtnis. Über die Reziprozität der Bilder bei der Wahrnehmung

Paperback

Film Studies

Currently unavailable to order

ISBN10: 3638782506
ISBN13: 9783638782500
Publisher: Grin Verlag
Published: Nov 9 2007
Pages: 24
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 2,0, Universität zu Köln (Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft), Veranstaltung: Bildtheorien, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Philosophie des Nobelpreisträgers für Literatur Henri Bergson (1859-1941) schöpft ihre Bekanntheit aus vier Hauptwerken, die, jedes für sich genommen, alternierende Schwerpunkte beinhalten. In einer Gesamtbetrachtung weisen sie jedoch eine thematische Kohärenz auf: seine Konzeption der lebendigen Zeit als Dauer. Nach eigener Aussage sieht Bergson in einer Intuition der Dauer schlie lich das Zentrum seiner Lehre. Die Lebensphilosophie Bergsons hat verkürzt beschrieben zum Ziel, dem Bewusstsein seine Stellung in der Wahrnehmung der Welt aufzuzeigen sowie den Menschen aus den Zwängen seiner Handlungsbezogenheit zu befreien. Sein Ansatz besteht fast durchgängig in einer kritischen Auseinandersetzung mit den szientistischen Naturwissenschaften und der Assoziationspsychologie seiner Epoche. Seine philosophischen Abhandlungen lehnen einen rationalistischen und empiristischen Positivismus ab und charakterisieren sich gleicherma en durch eine Abgrenzung von idealistischen und realistischen Weltdeutungen. In dieser Einleitung wird im Folgenden eine Prima-vista-Übersicht der prägnanten Thesen seiner Hauptwerke vorgestellt, die für das Verständnis des Untersuchungsgegenstandes dieser Hausarbeit, Materie und Gedächtnis (1869), förderlich erscheint. In Bergsons erstem Buch, Zeit und Freiheit (1889), wird der zentrale Begriff der Dauer (durée) herausgearbeitet. Dieser ist in Opposition zum Raum (espace) und der Mischform beider, die Zeit (temps), zu betrachten. Die durée ist das Theorem, das für seine Philosophie in differierender Form grundlegend ist. Sie ist als heterogene, qualitative Dauer zu verstehen im Gegensatz zu einer numerischen, quantitativen Auffassung der Zeit, die vom Geist (esprit) in einem homogenen Raum entfaltet wird. Zur Begriffsklärung der beiden tempo

Also in

Film Studies