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Hinrichtungen im 1. und 2. Jahrhundert n.Chr. - Massenspektakel für einen blutrünstigen Pöbel?: Die Reaktion der stadtrömischen Plebs - Versuch einer

Hinrichtungen im 1. und 2. Jahrhundert n.Chr. - Massenspektakel für einen blutrünstigen Pöbel?: Die Reaktion der stadtrömischen Plebs - Versuch einer

Paperback

Ancient History General

ISBN10: 3640146646
ISBN13: 9783640146642
Publisher: Grin Verlag
Published: Aug 29 2008
Pages: 68
Weight: 0.22
Height: 0.16 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Seminar für Griechische und Römische Geschichte I), Veranstaltung: Öffentliche Unterhaltung im Imperium Romanum, Sprache: Deutsch, Abstract: Über Sinn, Zweck und Symbolgehalt der Spiele -und mithin der öffentlichen Hinrichtungen- im Imperium Romanum ist bereits viel geschrieben worden. Dies soll daher nicht Ziel der vorliegenden Arbeit sein. Vielmehr soll es darum gehen, die Reaktion des einfachen Volkes auf die ihnen gebotene Unterhaltung -mit Schwerpunkt auf den Hinrichtungen- zu untersuchen. Mangels Quellenlage mag dieses Unterfangen auf den ersten Blick aussichtslos erscheinen. Es existieren weder Statistiken über die Anzahl der durchgeführten Veranstaltungen, noch über die Anzahl der daran Beteiligten. Finden sich in den Quellen Hinweise, sind sie zumeist einseitig, entstellend oder voreingenommen. Um dem Phänomen so weit als möglich auf den Grund zu gehen, wird sich daher der erste Teil dieser Arbeit mit der Frage beschäftigen, wie häufig, in welcher Form und in welchem Umfang überhaupt Hinrichtungen stattfanden. Denn wirft man einen Blick in die Forschung zum Thema Römische Unterhaltung, so drängt sich unvermittelt der Eindruck auf, als seien täglich Ströme von Blut durchs Kolosseum und andere gleichartige Einrichtungen geflossen, hunderte von Menschen und Tieren bestialisch getötet worden, um einem ewig nach Blut lechzenden städtrömischen Pöbel zur Unterhaltung zu dienen. Die Untersuchung soll daher dazu dienen, zu ergründen, ob diese Betrachtungsweise den Tatsachen entspricht (oder zumindest entsprechen könnte) und wie diese Ereignisse auf den einfachen Römer gewirkt haben könnten: waren Hinrichtungen ein alltägliches Erlebnis, das man sich an jedem beliebigen Tag anschauen konnte oder ein eher seltenes Spektakel, das man nicht alle Tage geboten bekam und das sich anzusehen daher lohnend war? Der zweite

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