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Identitätsbildung in Hartmanns "Iwein": Identität in mediävistischen Literaturwissenschaften

Identitätsbildung in Hartmanns "Iwein": Identität in mediävistischen Literaturwissenschaften

Paperback

General Reference

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ISBN10: 3346504050
ISBN13: 9783346504050
Publisher: Grin Verlag
Published: Oct 25 2021
Pages: 30
Weight: 0.11
Height: 0.07 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Philosophische Fakultät - Germanistisches Seminar), Veranstaltung: Der Höfische Roman im 12. und 13. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: In den letzten Jahrzehnten ist die Frage nach Identität im Mittelalter in der mediävistischen Literaturwissenschaft vermehrt ins Zentrum des Forschungsinteresses gerückt, wobei besonders die Identitätskonzepte des höfischen Romans Aufmerksamkeit erhalten. Hartmanns zweiter Artusroman Iwein, der auf der altfranzösischen Vorlage Yvain von Chrétien de Troyes basiert, ist im Zusammenhang mit der Identitätsbildung des titelgebenden Protagonisten wiederholt Gegenstand der Literaturwissenschaft gewesen. Dennoch ist die Forschung bis dato zu keinem Konsens in der Beurteilung des um 1200 entstandenen höfischen Romans gekommen. Daher ist das Ziel dieser identitätsanalytischen Arbeit, zu prüfen, ob und zu welchem Grad Iwein am Ende des Epos eine neue sublimierte Identität aufbaut und annimmt. Um die Identitätsmodifikation des Protagonisten nachvollziehen und beurteilen zu können, ist eine textnahe Interpretation unabdinglich. Zuvor muss jedoch der Begriff der (fiktionalen) Identität definiert werden. Des Weiteren werden Identitätskonzepte im Mittelalter von Identitätskonzepten in der Neuzeit abgegrenzt, um zu verhindern, dass moderne Vorstellungen auf eine vormoderne literarische Figur projiziert werden. Der Gro teil dieser Arbeit widmet sich der identitätsanalytischen Interpretation von Hartmanns Werk, welche anhand von drei Identitätsgenesen versucht, die Identitätsbildung des Protagonisten nachzuvollziehen und zu beurteilen. Besonders im Hinblick auf Iweins Identitätsbildung bestehen zwei Forschungspositionen, die entweder für oder gegen Iweins Erlangen von grö erer Vollkommenheit argumentieren. Um einen kurzen Einblick in diese Diskussion zu gewährleisten, werden an dieser Stelle

Also in

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