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Die Brexit-Entscheidung aus der Perspektive des Intergouvernementalismus. Renationalisierung und Migrationspolitik

Die Brexit-Entscheidung aus der Perspektive des Intergouvernementalismus. Renationalisierung und Migrationspolitik

Paperback

General Political Science

ISBN10: 3346797619
ISBN13: 9783346797612
Publisher: Grin Verlag
Published: Jan 3 2023
Pages: 22
Weight: 0.09
Height: 0.05 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Politik - Region: Westeuropa, Note: 1,7, Universität Hamburg, Veranstaltung: Europäische Integration, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit wird zu Beginn den Intergouvernementalismus kurz, unter Bezugnahme der Europäischen Union und des Nationalstaates, vorstellen und gegenüber anderen Theorien der europäischen Integration abgrenzen. Anschlie end wird die britische Sonderrolle innerhalb der EU erklärt und näher erläutert und die Migrationsdiskussion aufgrund der Migrationspolitik seit 2015 bis hin zur letztendlichen Brexit-Entscheidung skizziert. Abschluss bildet ein Fazit mit abschlie ender Analyse, in der die oben genannten Fragen abschlie end beantwortet werden sollen. Mit der Entscheidung zum Austritt aus der Europäischen Union lösten die Bürger Gro britanniens am 23. Juni 2016 in ihrem Staat sowie in Europa eine Welle von Emotionen aus. Vonseiten der Wirtschaft wurde der Schritt, dessen Auswirkungen wohl erst lange nach dem eigentlichen Austritt sichtbar werden, mit starker Kritik versehen. Der letztendliche Austritt Gro britanniens hatte viele verschiedene Gründe, die Arbeit wird daher die Frage untersuchen, inwieweit die Flüchtlingskrise des Jahres 2015 zur Renationalisierung in Gro britannien beigetragen hat. Es werden hierbei nicht nur wissenschaftliche Quellen benutzt, sondern auch die mediale Darstellung der Kampagne, journalistische Quellen und empirische Daten einbezogen. Dabei stehen vor allem die Fragen im Vordergrund, ob die Theorie des Intergouvernementalismus generell als Erklärungsmodell für die Zeit der britischen EU-Mitgliedschaft genutzt werden kann oder ob sich andere Modelle anbieten? Handelten die britischen Regierungen traditionell im Sinne des Intergouvernementalismus und wurde das Handeln also vom staatlichen Interesse geleitet? Und inwieweit kann der EU-Austritt als Konsequenz einer nationalen Interessenpolitik verstanden werden und steht sie im Widerspruch zu dieser Politik?

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