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Johann Christian Friedrich Hölderlins Beitrag zur Logik des Möglichen: Eine wissenschaftsjournalistische Erinnerung

Johann Christian Friedrich Hölderlins Beitrag zur Logik des Möglichen: Eine wissenschaftsjournalistische Erinnerung

Paperback

Philosophy

ISBN10: 3389021051
ISBN13: 9783389021057
Publisher: Grin Verlag
Published: Apr 30 2024
Pages: 26
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Forschungsarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: bestanden, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (Bibliothek), Veranstaltung: Arbeitskreis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Verhältnis von Möglichkeit und Wirklichkeit wird von vielen Logikern, aber auch vom Dichter Friedrich Hölderlin (1770-1843) reflektiert. Der Gegenstand für die Logik ist nach Hölderlin nicht Entwurf des Neuen, sondern etwas, was dem (nun nur noch erinnerten) Faktischen sehr nahesteht. Das ist ein sehr zurückhaltender Begriff von logischer Möglichkeit. Der Universalgelehrte und Erfinder Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) ging schon hundert Jahre zuvor einen Schritt weiter, was die Logik des nur Möglichen, die Logik möglicher Wirklichkeitsentwürfe, betrifft. Hölderlin leistet im Fragment Urtheil und Seyn eine Metatheorie der logischen Urteilskraft: Wie schon zuvor Immanuel Kants (1724-1804) kritische Philosophie eine Metatheorie der logischen Urteilskraft entwirft, so entwirft auch Hölderlin nicht nur eine Bewusstseins- und Selbstbewusstseinstheorie, sondern auch eine Theorie, die sich mit dem Wesen der menschlichen Fähigkeit, Urteile zu fällen, beschäftigt. Der Urteilsakt selbst ist eben das Urteilen als ein Akt des Geistes, der die geistige Wirklichkeit artikulieren sollte. Nun kann er das aber nicht, da denkerische Reflexion von blo en Menschen und das Sein Gottes inkommensurable Ordnungen sind.

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