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Künstlerische Darstellungen von Zeit. "1965/1-8" von Roman Opalka und "Today Series" von On Kawara

Künstlerische Darstellungen von Zeit. "1965/1-8" von Roman Opalka und "Today Series" von On Kawara

Paperback

General ArtPlaywriting

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ISBN10: 363875541X
ISBN13: 9783638755412
Publisher: Grin Verlag
Published: Aug 24 2007
Pages: 24
Weight: 0.09
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Kunst - Installationen, Aktionskunst, 'moderne' Kunst, Note: 1,0, Technische Universität Dresden (Kunst- und Musikwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: 2.053.279, 2.053.280, 2.053.281, 2.053.282, 2.053.283, 2.053.284 ... 2.074.916. So ziehen sich Zeilen aus 4 bis 5 mm gro en Ziffern über die 196 mal 135 cm gro e Leinwand. Es ist der Umfang eines Details aus dem Lebenswerk 1965/1-∞ von Roman Opalka. Gegen diesen langen Zug der Zeit wirkt das scharfe Aufblitzen eines 24.MÄRZ1976 wie ein Segen. Ein konkreter Punkt an dem man verschnaufen und sich nur ihm zuwenden kann. Auch wenn On Kawaras Today Series mittlerweile mehr als 2000 dieser Fixpunkte in der Vergangenheit gesetzt hat, an vielen Orten und in vielen Sprachen der Welt, immer in wei auf dunklem Grund, so sind es nur Momente die er uns präsentiert. Roman Opalkas ruh- und rastlose Sukzession von stetig steigenden Ziffern zeigt die Unaufhaltsamkeit der Zeit, ohne feste Punkte, ohne Bezug auf eine äu ere Zeit. Allein die stetigen Zäsuren zwischen den immer blasser und gebrechlicher werdenden Ziffern des fast ausgemalten Pinsels und den frisch und kräftig aufleuchtenden nach neuer Farbaufnahme lassen eine Binnenzeit erkennen, einen Rhythmus und ein Ziel. Zeit, Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft sowie Dauer, Momentaneität, Simultaneität und Rhythmus stehen in einem apriorischen Verhältnis. Sie manifestieren sich in Ruhe und Veränderung. Die physikalische Vehemenz der äu eren, der realen Zeit scheint nur in der inneren, also der empfundenen Zeit veränderbar. Doch wenn von Zeit die Rede ist, muss zwei Systemen Platz eingeräumt werden, die es erst ermöglichen, Zeit wahrzunehmen. Gedächtnis und Erinnerung. Wenn Zeit am einfachsten in Veränderung sichtbar wird, ist es fraglich, sie in einem statischen Medium wie der Malerei zu suchen. Hier sind die darstellenden Künste, Video- und Medienkunst und vor allem die Musik besser geeignet. Dennoch finden sich verschie

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