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Mitgliederschwund der politischen Parteien. Ein Resultat mangelnder innerparteilicher Demokratie?

Mitgliederschwund der politischen Parteien. Ein Resultat mangelnder innerparteilicher Demokratie?

Paperback

General Political Science

ISBN10: 334665205X
ISBN13: 9783346652058
Publisher: Grin Verlag
Published: Jul 8 2022
Pages: 28
Weight: 0.11
Height: 0.07 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Politik - Region: Westeuropa, Note: 1,7, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Veranstaltung: Aufbauseminar: Parteiendemokratie in der BRD, Sprache: Deutsch, Abstract: In den letzten Jahren erfuhren die politischen Parteien in Deutschland einen deutlichen Rückgang an Mitgliedern. Zwar unterscheidet sich die Geschwindigkeit des Mitgliederschwunds von Partei zu Partei, jedoch beläuft sich der Rückgang in den letzten zwei Jahrzehnten auf 40%. Dabei sorgen Parteimitglieder für die soziale Verankerung der Parteien in der Gesellschaft und verhindern eine Abkopplung der Parteipolitik von gesellschaftlichen Entwicklungen. Diese gesellschaftliche Integrationswirkung der Parteien hat in den letzten Jahren einen klaren Rückgang erfahren, was im weiteren Verlauf zu einer Legitimationskrise der Demokratie in Deutschland führen könnte, da Parteien das Bindeglied zwischen den Bürger*innen und den politischen Organen bilden. Ein möglicher Erklärungsansatz in der Politikwissenschaft ist ein Defizit an Partizipationsmöglichkeiten innerhalb der Parteien. Diese Arbeit behandelt deswegen die Fragestellung, inwiefern der Mitgliederschwund der Parteien in den letzten 30 Jahren mit dem Mangel an innerparteilicher Demokratie zusammenhängt. Bei dem Versuch, diese Frage zu beantworten, wird existierende Literatur zu diesem Thema einander gegenübergestellt und analysiert. In einem ersten Schritt werden mögliche Gründe für eine Parteimitgliedschaft sowie ihre Veränderung im Laufe der letzten Jahrzehnte betrachtet. Hierfür wird das Klassifikationsschema von Seyd und Whiteley zu möglichen Beitrittsmotiven verwendet und sich mit der These von Klein und Spier auseinandergesetzt, die davon ausgehen, dass sich die Gewichtung dieser Motive im Laufe der Zeit verändert hat. In einem zweiten Schritt wird sich auf die innerparteiliche Demokratie konzentriert. Im Anschluss werden die gängigsten Instrumente zur Erweiterung innerparteilichen Demokratie sowie un

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