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Moralisches Handeln: Kants kategorischer Imperativ und Smiths unparteiischer Beobachter im Vergleich

Moralisches Handeln: Kants kategorischer Imperativ und Smiths unparteiischer Beobachter im Vergleich

Paperback

Philosophy

ISBN10: 365623678X
ISBN13: 9783656236788
Publisher: Grin Verlag
Published: Jul 20 2012
Pages: 24
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,5, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Ethisch-Philosophisches Grundlagenstudium, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Vorwort Je nachdem, ob wir das Handeln unseres Gegenübers für gut befinden oder nicht, fühlen wir uns zu ihm hingezogen oder von ihm abgesto en. Wenn wir Lob für unser Handeln bekommen, freuen wir uns - und wir sind niedergeschlagen, wenn wir stattdessen getadelt werden. Doch was sind die Kriterien dafür, dass Handeln entweder gelobt oder aber getadelt wird ? Die Frage, nach welchen Ma stäben ein Handeln bewertet werden sollte, wann ein Handeln demnach als gut oder schlecht gelten kann, beschäftigt die Menschheit seit Jahrhunderten. Und auch in der heutigen Zeit scheint die Suche danach noch nicht abgeschlossen: Tippt man den Begriff Moral bei der Suchmaschine google ein, so erhält man 280.000.000 Treffer. Die philosophische Forschung hat viele Ansätze zur Beurteilung moralischen Handelns hervorgebracht. Zwei wichtige Ansätze lieferten im 18. Jahrhundert die Philosophen Adam Smith und Immanuel Kant. In The Theorie of Moral Sentiments (Die Theorie der ethischen Gefühle) entwickelt Adam Smith 1759 das Konzept des impartial spectator; des unabhängigen Beobachters, in welchen ein jeder sich hineinversetzen muss, um das eigene und das Handeln anderer nach seiner Sittlichkeit zu bewerten. Einen anderen Ansatz liefert Immanuel Kant mit seinem in den Werken Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (1785) und Kritik der praktischen Vernunft (1788) entworfenen Begriff des kategorischen Imperativs. Die Publikation der Werke Smiths und Kants liegen zeitlich nur knapp 30 Jahre auseinander, so dass sich ein Vergleich des impartial spectators und des kategorischen Imperativs anbietet. Die beiden Konzepte sollen insbesondere in nachstehenden Punkten gegenübergestellt werden: Zunächs

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