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Nehmt den Seiteneingang: Geschichten einer Pandemie

Nehmt den Seiteneingang: Geschichten einer Pandemie

Paperback

General Sociology

ISBN10: 3695119500
ISBN13: 9783695119509
Publisher: Bod - Books on Demand
Published: Nov 17 2025
Pages: 188
Weight: 0.42
Height: 0.40 Width: 5.00 Depth: 8.00
Language: German
Als Ende des Jahres 2019 von einem sehr aggressiven Virus - SARS-CoV-2, berichtet wurde, welches in der Millionenmetropole Wuhan aufgetreten sei und sich sehr schnell verbreite, nahm man die Nachricht interessiert hin, ekelte sich nur davor, dass es auf einem Fischmarkt auch geschlachtete Fledermäuse zu kaufen gab. Beruhigend war, dass die chinesische Regierung scheinbar alles im Griff hatte und dass sie als eine der Notma nahmen Wuhan mit 11 Millionen Einwohnern abgesperrt hatte. Wuhan kannte damals niemand und China war weit entfernt. Dass man in nur einer Woche ein 1000 Bettenkrankenhaus bauen konnte und bereits schon am achten Tag die ersten Patienten behandelte, war nach unseren Erfahrungen mit dem Flughafen BER in Berlin etwas abenteuerlich und wenig glaubwürdig. Die Situation spitzte sich in den Folgewochen allerdings dramatisch zu, als in Bergamo in Italien die Krankheit epidemisch ausbrach und das Militär die vielen an Corona gestorbenen Menschen mit LKWs abtransportieren musste. Das war schockierend. In Folge sprach die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits am 30. Januar 2020 von einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite und stufte im März 2020 die von dem Virus verursachte Krankheit COVID-19 als Pandemie ein. Was danach geschah, kann man sich im Nachhinein heute kaum noch vorstellen. Die Auswirkungen reichten in alle Bereiche hinein und stürzten viele Menschen in persönliche Not, grenzten viele aus und diffamierten sie. Die Gesellschaft schien gespalten zu sein oder war auf dem Weg es zu werden. Aggressionen waren zu spüren. Die Nerven lagen blank. Besonders betroffen waren neben Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen auch Kindergärten und die Bildungseinrichtungen. Diese wurden geschlossen oder deren Besuch stark eingeschränkt. Viele Menschen waren mit den verhängten Ma nahmen nicht einverstanden und versuchten trotz allem, ein normales Leben zu führen - teilweise mit grotesken Anzeichen, wie etwa Hamsterkäufen oder dem Trage

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