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Probleme des Anlagenbaus in fremden Kulturen

Probleme des Anlagenbaus in fremden Kulturen

Paperback

AnthropologyGeneral Racism & Ethnic Studies

ISBN10: 3640282442
ISBN13: 9783640282449
Publisher: Grin Verlag
Published: Mar 10 2009
Pages: 24
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Sonstiges, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Interkulturelle Kommunikation), Veranstaltung: Entwicklungshilfe, Know-how-Transfer und Technikexport in fremde Kulturen, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] In den Anfängen des internationalen Anlagenbaus wurde meist ein gro er Fehler begangen: man versuchte, die durchaus bewährten westlichen Modelle eins-zu-eins in das jeweilige Entwicklungsland zu übertragen. Sehr schnell jedoch musste man feststellen, dass eine Vermittlung von Know-how nicht durch die Imitation von westlichen Modellen möglich ist (Niebler 1972:142). Als Hauptziel des Technologietransfers konnte nicht länger die absolute Innovation (Havemann 1979:134) fungieren. Die adäquate Anpassung westlicher Technologien an die äu eren und kulturellen Umstände des Entwicklungslandes steht heute im Vordergrund, was eine technologische Umgestaltung der Produkte, sowie Veränderungen bei der Produktselektion und -konstruktion mit sich bringt (Havemann 1979:134). Die grö te Schwäche im internationalen Anlagenbau stellt jedoch der menschliche Kontakt dar, der von westlicher Seite meist durch Überheblichkeit und Voreingenommenheit gegenüber den Einheimischen geprägt ist (Niebler 1972:143). Dies hängt zumeist mit der mangelhaften Schulung der Mitarbeiter im Vorfeld zusammen. Nach Hofstede entstehen die Hauptprobleme im zwischenmenschlichen Kontakt durch divergierende Individualismus- und Kollektivismus-Werte, durch Unterschiede in der Machtdistanz, sowie bei der Maskulinitäts- und Femininitäts-Dimension und der Ungewissheitsvermeidung (Hofstede 2001:310). Die ...reichen Geberländer neigen kulturell gesehen mehr zu Individualismus und die Länder, die Hilfe erhalten, sind eher kollektivistisch geprägt. (Hofstede 2001:310). Die Machtdistanz ist tendenziell in westlichen Ländern niedriger als in Entwicklungsländern, und auch bei den Dimensionen Maskulinität/Femininität und U

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