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Sozialdemokratie und Burgfrieden - Illusion oder politisches Kalkül?

Sozialdemokratie und Burgfrieden - Illusion oder politisches Kalkül?

Paperback

General European HistoryGeneral World History

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ISBN10: 363874602X
ISBN13: 9783638746021
Publisher: Grin Verlag
Published: Aug 24 2007
Pages: 24
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: Sehr gut, Universität Mannheim (Fakultät für Sozialwissenschaften (Abteilung Zeitgeschichte), Veranstaltung: Hauptseminar Das internationale Mächtesystem und der erste Weltkrieg, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Burgfrieden, den die deutsche Sozialdemokratie am 4. August 1914 mit den bürgerlichen und nationalen Kräften im Reich schlo , bildet eine Zäsur in der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte überhaupt kooperiert die SPD als parteipolitische Trägerin der Arbeiterbewegung im Deutschen Reich mit genau den Kräften, welche sie noch vor wenigen Jahrzehnten auf das Schärfste bekämpft hatten. Um so spannender ist natürlich die Frage, welche Ziele und Motive hinter dieser Kooperation standen. Diese Thematik wird, unter Beachtung des mündlichen Vortrags des Autors am 7.11.2001, im Folgenden erörtert werden. Zur Strukturierung des Themas dient die Leitfrage: Warum stimmten die vaterlandslosen Gesellen (Wilhelm II.) der Bewilligung der Kriegskredite zu, obwohl das bürgerlich-liberal-konservative Lager im Reichstag auch ohne die Sozialdemokraten die Stimmenmehrheit hätte liefern können? Die Hypothese hierfür lautet: Die SPD-Reichstagsfraktion stimmte am 4. August 1914 für die Bewilligung der Kriegskredite (Burgfrieden), da sie im Falle einer Ablehnung die Rücknahme der seit 1881 erreichten sozialen Errungenschaften befürchtete. Dies ist eine These, die auch in der Literatur häufiger angetroffen wird . Diese Arbeit stellt jedoch die Behauptung auf, da der o.a. Grund nebensächlich ist und andere, viel gewichtigere Faktoren die zentrale Rolle spielten. Es wird durch Quellenbelege und Erkenntnisse der Forschung bewiesen werden, da die Hauptbeweggründe einem komplexen innenpolitischen Kalküldenken folgten, welches vor allem die demokratische Reform des preu ischen Wahlrechts und die vollständige Parlamentari

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