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Ethnologie und Journalismus. Gegenseitige Wechselbeziehungen und Zusammenspiel heute

Ethnologie und Journalismus. Gegenseitige Wechselbeziehungen und Zusammenspiel heute

Paperback

General Racism & Ethnic Studies

ISBN10: 3668525366
ISBN13: 9783668525368
Publisher: Grin Verlag
Published: Sep 20 2017
Pages: 28
Weight: 0.11
Height: 0.07 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für Ethnologie), Veranstaltung: Kultur- und Gesellschaftstheorien I, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit geht der Frage nach, wie sich das Verhältnis von Ethnologie und Journalismus heute darstellt und wie es sich in Zukunft produktiv gestalten könnte. Hierfür werde ich zunächst eine Darstellung der journalistischen Perspektive auf die Ethnologie liefern, um auf diesem Weg mit dem Blick von au en auf die Wissenschaft zu beginnen und in diesem Zusammenhang auch auf einige journalistische Grund- und Rechercheprinzipien einzugehen, um sie mit den Forschungstechniken der Ethnologie in Bezug setzen zu können. Dann betrachte ich den ethnologischen Blickwinkel auf Journalismus und Medien, um etwaige Ressentiments, Problemfelder, aber auch Chancen im gemeinsamen Verhältnis besser herausarbeiten zu können. Hier nehme ich vor allem Bezug auf die Thesen der interpretativen Ethnologie, da sie Ethnologen meiner Meinung nach einen potenziellen Zugang zum Journalismus liefern können. Im folgenden Kapitel werde ich jeweils die Grenzen und positiven Abläufe in der Interaktion von Ethnologie und Journalismus in Teilkapiteln beleuchten, um so Probleme und Chancen aufzeigen zu können. Ethnologen seien scheue Rehe, schreibt Julia Herz-el Hanbli auf ihrem Blog Ethnosphäre. Als Spätfolge von Geertz' interpretativer Ethnologie und der Writing Culture-Debatte sind sie aus der medialen Öffentlichkeit verschwunden, sowohl als aktive Produzenten journalistischen Inhalts als auch als Experten in Interviews oder ähnlichem. Stattdessen verfielen Ethnologen in eine selbstreflexive Phase, deren Notwendigkeit wissenschaftsintern vielfach anerkannt wird, in der medialen Öffentlichkeit jedoch dazu führte, dass Ethnologen noch immer als Spezialisten für das rein 'Exotische' gelten. Diesem Bild der Ethnologen als öffentlichkeitsscheuen Wissenschaft

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