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Stärkenorientierte Kindererziehung. Das Bedürfnis des Kindes nach Lustgewinn und Unlustvermeidung befriedigen

Stärkenorientierte Kindererziehung. Das Bedürfnis des Kindes nach Lustgewinn und Unlustvermeidung befriedigen

Paperback

General Education

ISBN10: 3656906408
ISBN13: 9783656906407
Publisher: Grin Verlag
Published: Jan 26 2017
Pages: 48
Weight: 0.16
Height: 0.12 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Akademische Arbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Bedürfnis nach Lustgewinn und Unlustvermeidung ist uns aus dem alltäglichen Erleben gut zugänglich, denn kaum jemand wird bestreiten, dass wir im Allgemeinen angenehme Zustände anstreben und unangenehme Erfahrungen vermeiden wollen. Und wir sind zu erheblichen Anstrengungen bereit sind, um hierin erfolgreich zu sein. Auch in der Psychologie wird diesem psychischen Grundbedürfnis schon seit langem eine zentrale Rolle beigemessen, wie den von mir ausgewählten Darstellungen aus psychoanalytischer und lernpsychologischer Sicht unmittelbar zu entnehmen ist. Sigmund Freud (1856 - 1936), der Erfinder der Psychoanalyse, hat dieses Bestreben des Menschen nach Lustgewinn und Unlustvermeidung als Lustprinzip bezeichnet und zudem noch als ein Bedürfnis verstanden, das zu seiner sofortigen Befriedigung drängt und dabei auf einen grö tmöglichen Lustgewinn abzielt. Deshalb sei es nach Freud auch wichtig, dieses starke menschliche Streben nach Lustgewinn einer Kontrolle zu unterwerfen, damit es nicht in bedrohliche Konflikte mit den Anforderungen der Alltagsrealität oder ethischen sowie sozialen oder gesellschaftlichen Forderungen gerät. Lerntheoretiker, wie zum Beispiel der US-amerikanische Psychologe Burrhus F. Skinner (1904-1990), haben der Befriedigung dieses Grundbedürfnisses ebenfalls eine besondere Bedeutung zugewiesen. Auch nach Skinners Auffassung sind Menschen bestrebt, durch ihr Verhalten Positives zu erleben und Unangenehmes zu vermeiden. Beides lässt sich am ehesten über unterschiedliche Verhaltensverstärkungen erreichen. Durch eine positive Verstärkung des Verhaltens etwa in Form von materiellen oder sozialen Verstärkern, wie zum Beispiel Belohnungen, Lob oder Anerkennung, können bei der Person positive Gefühle hervorgerufen werden; durch negative Verstärker, wie Flucht oder Vermeidung, besteht die Belohnung in der Abschwächung oder Beendigu

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