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Das Tier als Spiegel des Menschlichen in Kafkas "Ein Bericht für eine Akademie"

Das Tier als Spiegel des Menschlichen in Kafkas "Ein Bericht für eine Akademie"

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3640865707
ISBN13: 9783640865703
Publisher: Grin Verlag
Published: Mar 14 2011
Pages: 20
Weight: 0.09
Height: 0.05 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: keine, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Philosophische Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Seit nach dem zweiten Weltkrieg die Kafkaforschung - vor allem in Deutschland - eine Blütezeit erlebte, hat es eine Flut von Veröffentlichungen zum Werk Kafkas und eine unübersehbare Zahl von Deutungsansätzen zu einzelnen Texten gegeben. Immer wieder war von der Rätselhaftigkeit und Vieldeutigkeit seiner Texte die Rede und von der Schwierigkeit, ihren Sinn zu entschlüsseln und zu deuten. Der Leser sucht, aber findet nirgends festen Halt. Er greift mit seinen Bedürfnissen und Erwartungen ins Leere. Reales und Irreales stehen unmittelbar nebeneinander oder flie en ineinander über, so dass er zwischen beiden nicht mehr unterscheiden kann. Ein plötzlicher Einbruch des Phantastischen wird durch keinerlei Hinweis angekündigt und in grotesker Weise mit dem eben noch scheinbar konkret Greifbaren vermischt. Angesichts dieser Doppelbödigkeit ist der Leser verwirrt. In mancher Hinsicht gleichen Kafkas Texte Vexierbildern, in denen unvermutet aus einer verwirrenden Vielfalt von Gestalten eine vorher nicht wahrgenommene Figur auftaucht und wieder verschwindet, ehe man sie genau erkannt hat, d. h. Bildern, die so angelegt sind, dass verschiedene Darstellungsebenen, Vorder- und Hintergründiges, ineinander verwoben sind und sich nicht klar voneinander trennen lassen, so dass immer neue Eindrücke und vielfältig ineinander verschachtelte Muster entstehen, die es unmöglich machen, aus dem Ganzen eine eindeutige Aussage herauszulesen. Oder man könnte - um ein einfacheres Erklärungsmodell zu verwenden - in ihnen eine Verwandtschaft mit Umspringbildern entdecken, in denen der Betrachter wechselweise z. B. eine alte Frau oder ein junges, hübsches weibliches Wesen entdeckt, ohne dass er sich auf das eine oder das andere festlegen kann. Dies gilt auch für seine kürzeren Prosastü

Also in

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