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Totempfähle - auf fünf Kontinenten: von der Steinzeit bis heute

Totempfähle - auf fünf Kontinenten: von der Steinzeit bis heute

Paperback

Religion General

ISBN10: 3734758041
ISBN13: 9783734758041
Publisher: Bod - Books on Demand
Published: Jan 26 2015
Pages: 442
Weight: 1.73
Height: 0.90 Width: 7.44 Depth: 9.69
Language: German
Totempfähle in Korea, Somalia, auf den Südseeinseln - und sogar bei den Germanen? Sie sind tatsächlich auf allen fünf Kontinenten zu finden - und das in gro en Mengen ... Diese hohen geschnitzten und bemalten Stämme mit den Abbildungen von Menschen, Vögeln und verschiedenen Tieren stammen wie die Schwitzhütten, die Feuerläufe und die Familienaufstellungen aus der Kindheit der Menschheit - die frühesten Totempfähle sind in Göbekli Tepe gefunden worden, wo die ersten Tempel der Menschen stehen, die am Ende der Eiszeit um ca. 10.000 v.Chr. erbaut worden sind. Der klassische Totempfahl mit dem Vogel an seiner Spitze ist vor über 12.000 Jahren aus der Verbindung von zwei Elementen entstanden: einem beschnitzten Stamm, der einen Ahnen repräsentiert, und einem Vogel-Stab. Dieser Vogel-Stab ist eine Vogelstatuette auf einem Stock und weist auf das fundamentale spirituelle Erlebnis hin: Bei einem Beinahe-Tod erlebt der Betreffende, wie er seinen Körper verlä t und über sich selber schwebt und sich von oben her sehen kann - er wird sozusagen zu einem Vogel. Dies ist der Ursprung der Erkenntnis, da die Menschen eine Seele haben. Solch ein Vogel-Stab wurde bereits vor 18.000 Jahren in der Höhle von Lascaux neben einen verunglückten Jäger gemalt - und auch sie finden sich fast überall. Die Totempfähle sind die archaische Verkündung der Erkenntnis, da der Tod nicht das Ende ist. Aber es gibt noch viele weitere Verwendungen der Totempfähle, die von einem Bestattungs-Pfahl über einen Wächter bis hin zu der mit geschnitzten Bildern erzählten Mythe reichen. Die Totempfähle sind jedoch nicht nur eine archäologische Kuriosität aus längst vergangenen Zeiten, sondern können auch noch heute ausgesprochen hilfreich sein - man kann z.B. ein magisch-spirituelles Selbstbildnis in der Form eines Totempfahls anfertigen ... ein ausgesprochen wohltuendes Erlebnis ...

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