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Die Veränderung Von Staatlichkeit in Europa: Ein Regulativer Wettbewerb: Deutschland, Großbritannien Und Frankreich in Der Europäischen Union

Die Veränderung Von Staatlichkeit in Europa: Ein Regulativer Wettbewerb: Deutschland, Großbritannien Und Frankreich in Der Europäischen Union

Paperback

Series: Gesellschaftspolitik Und Staatstätigkeit, Book 2

General Sociology

ISBN10: 3810012726
ISBN13: 9783810012722
Publisher: Springer Nature
Published: Jan 30 1994
Pages: 422
Weight: 1.02
Height: 0.91 Width: 5.25 Depth: 8.00
Language: German
Das vorliegende Buch entstand im Rahmen eines Forschungsprojektes, das an der Fakultät für SoziologielForschungsgebiet Politikwissenschaft der Universität Bielefeld in der Zeit von März 1992 bis April 1994 durchgeführt und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefOrdert wurde. Die Daten, die dieser Arbeit zugrundeliegen, wurden in erster Linie im Rahmen von Leitfadeninterviews mit Experten erhoben. Fast 150 Personen gaben uns in sehr aufschlu reichen und anregenden Gesprächen Auskunft über die Inhalte und Prozesse, die die Luftreinhaltepolitik auf nationaler und supranationaler Ebene bestimmen. Im Verlauf unserer Forschung kristalli- sierte sich immer deutlicher heraus, auf welch vielfiUtige Weise die Interak- tion der Europäischen Union und der Mitgliedstaaten im Bereich der regu- lativen Politik Veränderungen von Staatlichkeit hervorbringt. Wird der Fo- kus auf die Bundesrepublik Deutschland (Verf.: Susanne Mingers), Gro bri- tannien (Verf.: Christoph KniIl) und Frankreich (Verf.: Martina Becka) ge- richtet, so werden verschiedene Muster offenbar: Während die Bundesre- publik im Bereich substantieller Ma nahmen eine Schrittmacherfunktion einnimmt, zeigt Gro britannien bei der Gestaltung prozeduraler Vorschrif- ten regulativen Ehrgeiz. Frankreich wiederum tritt als freundlicher Beobachter und Koalitionspartner auf die Bühne suprastaatlicher Verhand- lungen. Jedoch nicht nur die Mitgliedstaaten, sondern auch die EU-Kom- mission nimmt im Rahmen dieses Interaktionsprozesses Neuorientierungen ihrer inhaltlichen, strategischen und institutionellen Interessen vor und prägt die Entscheidungen ma geblich. Bedauerlicherweise müssen wir dem Leser in diesem Buch die vielfaIti- gen, eindrucksvollen, zum Teil sehr erheiternden und skurrilen Erfahrungen vorenthalten, die wir bei unseren Gesprächen in den Untersuchungsländern gesammelt haben.

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