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Ethnomedien in der Bundesrepublik Deutschland am Beispiel von Presse und TV der türkischen Bevölkerung: Brücke zur Heimat oder Keimzelle der Parallelg

Ethnomedien in der Bundesrepublik Deutschland am Beispiel von Presse und TV der türkischen Bevölkerung: Brücke zur Heimat oder Keimzelle der Parallelg

Paperback

General Sociology

ISBN10: 3638927784
ISBN13: 9783638927789
Publisher: Grin Verlag
Published: Apr 1 2008
Pages: 72
Weight: 0.23
Height: 0.17 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Massenmedien allgemein, Note: 1,3, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Institut für Kommunikationswissenschaft Bonn), Veranstaltung: Migranten und Medien in der Bundesrepublik Deutschland, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit will folgender Forschungsfrage nachgegehen: Tragen Ethnomedien zu einer kulturellen Integration in Deutschland bei oder verstärken sie segregative Tendenzen? Dazu werden die bislang erschienen Studien zu Medien der türkischen Bevölkerung exemplarisch herangezogen und systematisch ausgewertet. Deutschland ist kein Einwanderungsland! - Jahrzehntelang dominierte dieser Slogan den politischen Diskurs über Migration in der Bundesrepublik (Drieschner 2006: http: //www.zeit.de/2006/16/contra). Das durch ihn verfestigte Tabu machte ein Vorankommen in Sachen Zuwanderungspolitik nahezu unmöglich. Erst mit dem rot-grünen Regierungswechsel 1998 begann sich allmählich ein Paradigmenwechsel zu vollziehen: die Einsicht nämlich, dass aus vielen Gastarbeitern inzwischen Einwanderer geworden sind, welche ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland verorten. Auch lie sich nicht weiter ignorieren, dass die Zahl der in Deutschland geborenen Kinder mit Migrationshintergrund stetig zugenommen hat. Seit den letzten Erhebungen des Mikrozensus im Jahr 2005 ist bekannt, dass gut 15 Millionen Menschen mit eigener oder vererbter Zuwandererbiographie hierzulande leben, was etwa ein Fünftel an der Gesamtbevölkerung ausmacht (vgl. Simon 2007: 427). Zeitgleich mit dieser politischen Erkenntnis kündigte sich ein bislang nicht gekannter wirtschaftlicher Bedarf an: Um weiterhin in Zukunft prosperieren zu können, wird die Bundesrepublik in den kommenden Jahrzehnten, aufgrund vornehmlich demographischer und bildungspolitischer Umbrüche, auf Zuwanderung angewiesen sein - wenn diese Zuwanderung auch eine völlig andere Struktur wird haben müssen als in der einstigen Gastarbeiterphase (vgl. Bade/

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