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Voß' Übersetzungssprache: Voraussetzungen, Kontexte, Folgen

Voß' Übersetzungssprache: Voraussetzungen, Kontexte, Folgen

Hardcover

Series: Transformationen Der Antike, Book 32

Literary CriticismWriting Instruction

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ISBN10: 3110301245
ISBN13: 9783110301243
Publisher: de Gruyter
Published: Dec 12 2014
Pages: 270
Weight: 1.50
Height: 0.90 Width: 6.90 Depth: 9.70
Language: German

Johann Heinrich Vo war seinen Zeitgenossen zunächst als Verfasser idyllischer Gedichte und scharfer Polemiken bekannt. In die Literaturgeschichte ging er aber vor allem als Übersetzer ein. Er übertrug u. a. Vergil, Horaz und Theokrit im Versma der Originale und trat mit einem deutschen Shakespeare in Konkurrenz zur Schlegel-Tieck'schen Shakespeare-Ausgabe. Epochale Bedeutung erlangte er mit seiner Homer-Übersetzung. Als 1793 die vierbändige Gesamtausgabe der Homerischen Epen erschien, war das Publikum allerdings zunächst befremdet: Nie zuvor hatte ein Übersetzer versucht, sich derart eng an die griechische Vorlage anzulehnen. Erst mit späteren Auflagen erlangte die Übersetzung den kanonischen Status, den sie bis heute behauptet. Dennoch blieb das Urteil über Vo stets gespalten: Für seine sprachschöpferische Leistung wurde er bewundert, für seine Pedanterie geschmäht.

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